Largala'hen und Selflanatil

Diskussionen über die Questen und Hintergründe der Phileasson-Saga.
Schattenkatze
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Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Schattenkatze » 28.11.2018, 10:34

Es ist zwar noch lange, lange bis dahin, aber trotzdem überlege ich seit einiger Zeit auch immer wieder dazu, wie ich es handhaben werde. Es würde mich freuen, wenn hier die eine oder andere Meinung und/oder Idee bei herumkommen würde.

Eine meiner Spielerinnen kennt die Saga schon, ihr damaliger SC hatte die Blumenvase bekommen, als wir die Saga vor 15 Jahren (mit mir als Spielerin) gespielt hatten. Daher möchte ich, wenn wir nächstes Jahr mit der Saga starten, das Schwert diesmal in die Gruppe vergeben (denn der einzige magiebegabte SC liegt wieder bei dieser Spielerin). Ich habe auch einen Schwertkämpfer, den ich damit beglücken kann, und die Ausarbeitung Selflanatils habe ich auch, die mir sehr gut gefällt und die ich vermutlich weitestgehend so verwenden werde.

So weit, so gut.
Nun finde ich die Sargasso-See und den Mactans viel Spannender und fordernder und vor allem epischer (das war bei uns damals ein echtes Highlight, gerade der Kampf gegen den Dämon), als einem Toten das Schwert abzunehmen, und vorher zur Burg raufzuklettern.
Jetzt habe ich in phils Überblick zu "Totenmeer" gelesen, dass im Roman Beorn beides erobert, aber ihm das Schwert abgenommen werden kann.
Spontan eine interessante Idee. Haken sehe ich, dass beide Male meine Gruppe dazu "verdonnert" wäre, das Nachsehen zu haben, was unschön wäre, und in jedem Fall von mir verlangen würde, die Weichen so zu stellen. Dabei habe ich es viel lieber, ein wenig ergebnisoffen zu spielen, weil Ideen und Umsetzungen der SC und ihrer Spieler über genauen Verlauf und Ereignisse entscheiden sollen. Vielleicht wird es von ihnen auch als lahm empfunden, zweimal den Kürzeren zu ziehen, und dann ein Schwert zu klauen (wobei ich nicht weiß, wie das im Roman umgesetzt wird).
Außerdem liegen zwischen dem Grab des toten Wolfsritters und der dem Sargasso-Meer zwei Aufgaben, in denen sich der SC mit dem Schwert für dieses vielleicht schon guten Einsatz finden mag, und bis zur Abgabe des Schwerts ist es von da ab auch nicht mehr weit.


-Bliebe also die Option, das Erringen Selflanatils ungleich epischer zu gestalten. Hat jemand da schon mal dran geschraubt? Kann man die Aufgabe aufwerten? Gegen eine andere Episode (eines existierenden AB) austauschen?
-Oder es zeitnaher nach Erringen der anderen Mannschaft denen gekonnt abzunehmen. Das ist aber vermutlich weniger spannend, als es im Wettstreit zu erringen. Einen "Diebescharakter" haben wir auch nicht dabei.
-Oder ich lasse es laufen und schaue, wie es läuft. Ich möchte aber die Blumenvase tatsächlich nicht schon wieder dabei haben jedenfalls nicht als einziges Artefakt.
-Oder sie schaffen es, beide Artefakte zu erringen. Spräche da etwas gegen, was mir so gerade nicht einfällt, wenn sie beides haben?


Gibt es andere Möglichkeiten?
Oder Vorschläge zu meinen Überlegungen?

Nepolemo
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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Nepolemo » 28.11.2018, 12:04

Bin gerade am Anfang des 11. ABs und damals hat bei uns Beorn das Schwert und unser Elf den Kelch bekommen.

Meine spontane Idee, wie du mehr Epik in die Schwertgeschichte reinbringen könntest, wäre es vielleicht in des Kaiserdrachens Apeps Hort zu verlegen. Der regiert über die Drachensteine und könnte sich das Schwert vll. irgendwann aus dem Grab geholt haben. Ein Kampf gegen einen Kaiserdrachen ist schon eine große Nummer und ich weiß nicht, ob es vielleicht zu krass ist. Aber du könntest das Schwert auch kleineren Drachen oder Drachlingen (Apep hat glaube ich einige Halbdrachen als Kinder) in einen Hort legen, davon gibt es ja genug in den DRACHENsteinen.

Schattenkatze
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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Schattenkatze » 28.11.2018, 15:42

Hm. Ja. In Apeps Hort macht es durchaus Sinn. Das muss ich auf mich wirken lassen, ob es so gut ist, wie es sich liest. :)
Ich wollte ja ohnehin Apep einen kleinen Auftritt spendieren, da ließe sich ja das eine mit dem anderen verknüpfen. Es von Apep zu bekommen, sollte allerdings keinen Kampf erfordern. Kämpfe gegen Drache sind episch und erfordern mehr AP, als die Gruppe hat, auch mit NSC-Begleitung, und Apep ist sowieso ... Apep halt.
Hach, was wäre die Zwergin not amused bei Verhandlungen mit einem Kaiserdrachen.^^

Das AB könnte ablaufen wie gehabt, nur dass dann entweder, wer auch immer als erstes beim Wolfsritter ist, feststellt, dass kein Schwert da ist, oder aber ein Ersatz da steht, und dann eine erneute Spur aufgenommen werden muss. Eventuell könnte die andere Mannschaft zuerst da sein, das Ersatz-Schwert mitnehmen, oder enttäuscht von dann ziehen, und dann gibt es noch einen Hinweis zu entdecken ...

Danke, grundsätzlich finde ich die Idee schon mal knorke, da es mehr Potential und Anforderungen mitbringt.

Sonnenpriester
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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Sonnenpriester » 28.11.2018, 16:08

Also bei uns war das gelangen zur Grabkammer nicht sooo spannend, denn zu dem Zeitpunkt wissen die Helden eigentlich nicht was sie genau in der Ruine finden werden und selbst mit Auftauchen Beorns ist der Zeitdruck nicht sonderlich hoch. Abgesehen davon war der Kampf um die Silberflamme dann sehr episch!

In meinem Szenario ist die Heldengruppe in der Grabkammer das allererste mal nach dem Himmelsturm wieder mit Beorn aneinander geraten. Dieser hat jetzt ja komplett neue Mitglieder in seiner Mannschaft und die konnte man mit etwaigen Kampfstilen etc. gut beschreiben. So hatte jeder einen Gegenpart im Kampf um die Silberflamme. Dadurch, dass keiner getötet werden darf gab es einen schönen Faustkampf mit "passiven" Zaubern und ordentlichem Gerangel.

Dadurch das beide Parteien gleichzeitig die Kammer betreten hatten kam auch wieder das Gefühl einer Wettfahrt auf, die so nur sehr selten stattfindet (nach meiner Meinung). Der richtige Kampf kam dann danach, als eine gewaltige Eruption (natürlich nach dem Entwenden des Schwertes) den Berg erfasste. Hier traten zeitgleich die Wulfen auf den Plan, die diesen Frevel nicht zulassen wollten. In meinem Fall habe ich diese ziemlich mächtig gemacht und die Helden konnten letztlich nur dadurch entkommen, das Lailath sich zu erkennen gegeben und den Helden geholfen hat (Ja, ich weiß eigentlich doof wenn man den Spielern ein Erfolgserlebnis nimmt, aber sie hatten die Klinge ja zuvor vor Beorn erbeutet). Später empfing Lailath dann eine Vision mit den Helden reisen zu müssen, da ihr Ziel das Gleiche sein würde (Selflanatil nach Tie Shianna bringen). Das hat sie natürlich nicht komplett ausgesprochen ... wollte meine Gruppe nicht Spoilern.

Zumindest habe ich vor Lailath im Sargasso Tangfeld beim Kampf mit dem Mactans sterben zu lassen. Der Effekt sie mit flehendem Gesicht zu Sand zerfallen zu sehen sollte eine zusätzliche Motivation sein, die Klinge nach Tie Shianna zu bringen.

Schattenkatze
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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Schattenkatze » 28.11.2018, 16:34

Ein Kampf gegen Menschen, die man nicht verletzten darf, ist auf seine Art sicherlich fordernd und hat auch Charme, bewegt sich doch aber in einem ganz anderen Setting als ein Mactans und selbstgemachten Waffen aus Seeschlangenzahn. Vor allem: es kann ja unverändert bleiben.
Im Vergleich zu der anderen Aufgabe finde ich diese deutlich schwächer unter der Betrachtung, dass es beide Male um gleich bedeutsame und mächtige Artefakte geht.

Sonnenpriester
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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Sonnenpriester » 28.11.2018, 16:51

Wollte nur aufzeigen wie es in unserer Gruppe gelaufen ist. Der Kampf mit den Wulfen war schon ziemlich happig muss ich sagen. Ich finde es zumindest fraglich warum ein Apep an das Schwert gelangen soll wenn das Tal schon seit Ewigkeiten einen Nicht Angriffspackt mit den Drachen geschlossen hat und die Grabkammer nicht so ohne weiteres zugänglich ist.

Außerdem müssen sich ja auch nicht beide Artefakte gleich schwer beschaffen lassen, nur weil sie immer in einem Atemzug und als mächtig eingestuft werden. So könnte ein Ultrastarker-Power-Megaring gerade irgendwo in Aventurien auf der Landstraße liegen und quasi von jedem erreichbar sein. Ich finde es in sofern logisch, da nicht einmal die Schwertsucher Erm Sen noch haben finden können. Es ist dort nun einmal so abgeschieden, dass dies allein schon eine Schwierigkeit darstellt.

Aber ich verstehe, dass du gerne etwas epischeres für deine Runde hättest. Man muss aber auch nicht immer mit der Epikkeule um sich schlagen und direkt DEN mächtigsten(?) Drachen auf den Plan rufen. Aber das kommt auch immer auf die Runde an.

Nepolemo
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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Nepolemo » 28.11.2018, 17:27

Noch eine Idee von mir:

Du könntest in der Höhle erst einmal alles wie gehabt ablaufen lassen und Beorn und Phili ein bisschen ums Schwert rangeln lassen. In der Höhle könnte sich aber ein besonderes Wesen (bspw. ein besonders mächtiger unter den Wulfen) befinden, das die Silberflamme bewacht und im dramaturgisch richtigen Moment die Bühne betritt. Wäre interessant, weil dann die Mannschaften erst gegeneinander und dann plötzlich miteinander kämpfen müsste. Am Ende des Kampfes könnte der Spielerheld, den du als Schwertträger im Sinn hast, vielleicht zur Silberflamme gelangen und mit dieser den finalen Schlag gegen das wie auch immer geartete Wächterwesen führen.

Das Wächterwesen könnte sein:
- wie gesagt ein besonderes Wulfenexemplar
- ein mächtiger Werwolf/Wolfskind
- das ehemalige mächtige Vertrautentier (bspw. ein zaubermächtiger Höhlenbär o.Ä.) der Hexe und Frau von Erm'Sen (vielleicht sogar ein Tierkönig, wobei das wohl doch wieder too much ist^^)
- ein selbst kreiertes Monster, das nicht näher erklärt werden muss
- ich persönlich würde wegen der Dramaturgie und Logik zu diesem Zeitpunkt auf Dämonen verzichten

Schattenkatze
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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Schattenkatze » 28.11.2018, 17:37

Weil Apep der König der Drachensteine ist und gerne Tribut einfordert. Weil, wenn er es haben möchte, er da gar nichts Gewaltsames abziehen muss. Er verwandelt sich, schickt jemand anderen, zaubert, fordert es als Tribut ein, etc.
Denn diese Waffe und ihre Herkunft ist etwas, von dem ich mir vorstellen kann, dass er da lieber selber drauf aufpassen möchte.

Dazu muss er halt überzeugt werden, sich vor ihm bewiesen werden, dass man es wert ist. Es ist Apep. Den schlagen auch SC mit dann 10.000-15.000 AP mehr nicht tot, erst recht mit seinem Hofstaat dabei. Also kein epischer Kampf, aber Diskussion mit einem Kaiserdrachen kann ja auch als etwas Besonderes empfunden werden.

Die Kampagne hat ihre epischen Momente, nicht jede der Aufgaben ist es (und das ist auch gut so). Wir haben zwei wichtige, mächtige Artefakte, sie zu bekommen, stehen jedoch zwei sehr unterschiedliche Geschichten hinter, von denen nich die eine halt gerne aufwerten möchte, weil es die ist, bei der SC in jedem Fall Erfolg haben sollen.

Ich erinnere mich bei uns damals an das kleine Labyrinth, Gefahr und Verfolgung durch die Wulfen. und dass Beorn schneller gewesen war. Den Kampf gegen den Mactans gehört zu den Episoden, von denen wir heute noch begeistert sprechen. Vielleicht beeinflusst mich das auch.


Ich bin auch für andere Vorschläge offen, aber bislang finde ich die Idee sehr reizvoll.


Zum letzten Beitrag (bevor ich ganz hurtig fort muss): Ein einzelner Gegner hat, gleich wie stark er ist, eigentlich immer das Nachsehen gegen eine Überzahl. Außerdem ist das Szenario wieder dem anderen sehr ähnlich, während z.B. Apep ganz andere Wege geht.

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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Sonnenpriester » 28.11.2018, 21:33

Wenn dir die Idee so gut gefällt solltest du es machen. Wenn du die Zeittafel der Reise genau nehmen möchtest (Zu den Namenlosen Tagen später eventuell von Belang) müsste der Hort, oder die Stelle an der Selflanatil wirklich ist, in einem Tagesmarsch durchs Gebirge Entfernung liegen. Sonst muss man evtl tricksen um wieder auf Spur zu kommen. Aber das ist eher ein kleines Problem, dann fällt eine Reise eben kürzer aus etc. .

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache noch ein Gedanken zu Apep:
Warum sollte er von Selflanatil wissen? Nachdem Yofune vom Blitz erschlagen wurde ist das Tal so eine Art No Go Area für die Drachen. Aber ich gebe dir Recht. Es ist sein Gebirge und er hat seine Augen und Ohren wahrscheinlich überall. Dennoch haben Erm Sen und Tanali nicht so großes Aufsehen von sich gemacht und was scheren ein paar Einsiedler einen Drachen von Rang und Namen? Jedoch wissen das alles die Spieler ja nicht und daher kann man die Geschichte sicher auf diese Art und Weise umstricken.

Vielleicht hat Erm Sen dem Drachen Selflanatil als Geschenk überreicht mit der Bitte die Dorfbewohner in Frieden leben zu lassen. Viel wichtiger wird dann aber die Frage sein, was die Helden Apep anbieten können um die Silberflamme von ihm zu bekommen und wie kommen Sie auf diese Spur? Sollte er das Schwert tatsächlich im Austausch für den Frieden verschenkt haben werden sich die Dorfbewohner sicher von dieser Geschichte erzählen.

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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Nepolemo » 28.11.2018, 22:09

Noch eine kurze Anmerkung zu Apep:

Ich denke auch, dass Apep mindestens zwei Nummern zu groß ist für die Heldengruppe (+Beorns Truppe). Fliegen + zaubern können ist halt doch ein bisschen stark, abgesehen von den sonstigen Kaiserdrachen- und Herrn-über-die-Drachensteine-Problemen. Hängt aber immer von der Spielgewohnheit der GRuppe ab.

Ich will dich nur warnen (aus teilweise eigener Meistererfahrung): Wenn du den Drachen quasi unbesiegbar für die Helden machst und diese das Schwert nur durch Verhandeln oder Diebstahl (?) erobern können, stellen sich für mich zwei Probleme dar, die du umschiffen musst:

1. Beorn ist ein verdammt kompetenter Redner und ich könnte mir kaum einen Geeigneteren vorstellen, der einem Drachen seinen Schatz abschwatzen könnte.
=> Mögliche Lösung: Helden kommen vor Beorn am Hort an oder eben doch Diebstahl...

2. Bedenke, dass sowohl Thorwaler als auch gewisse Spielercharaktere (Zwerge!) Probleme mit Echsen bzw. Drachen haben könnten und wenn du vorher Apeps Übermächtigkeit nicht deutlich vermittelst, könntest du schnell in die Bredouille kommen, dass du deinen Spielern dabei zuguckst, wie sie den Sturm auf den Hort planen oder gar mit gezückten Äxten und wildem Gebrüll den Drachen angreifen.
=> Mögliche Lösungen: Du könntest schon vorher im AB Apep auftauchen lassen und den Helden klar machen, dass sie tatsächlich für ihn nur "Würmer" sind. Ich habe damals Apep irgendwo auf dem Bergpass ein paar der Pferde der Heldengruppe frühstücken lassen. Das wirkte auf die Helden/Spieler überraschend beeindruckend. Apep ist kurz aufgetaucht, hat sich zwei drei Pferde geschnappt, Helden sind in Sicherheit gehechtet und haben dumm aus der Wäsche geschaut. Dann war Apeps Auftritt auch schon wieder rum, aber noch tagelang Gesprächsthema. ^^

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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Sonnenpriester » 28.11.2018, 22:30

Pferde als Frühstück für Apep! SUPER! durch solch "einfache" Begegnungen kann man echt gute Szenen und Stimmung erzeugen! Hut ab! Jetzt bin ich traurig nicht mehr in den Drachensteinen zu sein :-D

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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Schattenkatze » 29.11.2018, 11:37

Die Zeittafel des AB ist irrelevant, da zum einen unser Kontinent verdoppelt wird und die Reisestrecken und damit -zeiten größer sein werden, ich aber auch einige Aufgaben rausnehme, und sie gegen andere (mehr Element Seefahrt) ersetze.

Du machst Dich nicht unbeliebt. :) Mit solchen Hinterfragungen und Fragen wird eine Idee geprüft und etwaige Stolpersteine, die es vorher zu bedenken gibt, aufgezeigt, ob etwas plausibel machbar ist, oder doch nicht. Das ist auch wichtig. :)

Apep: Er hat Zuträger, er hat altes Wissen, er kann zaubern, er ist sehr alt. Er lässt einige wenige Siedlungen zu, aber hat da meinem Verständnis nach eben auch ein Auge drauf. Er hat ein Abkommen mit den Amazonen, daher mag auch über einen solchen Wege die Furcht vor Rondra, weshalb das Tal direkt von Drachen gemieden wird, umgehbar sein.

Selflanatil als Tributzahlung durch den Wolfsritter selber ist auch eine gute Idee.

Apep müsste überzeugt werden, und er kann sicherlich den kosmologischen Hintergrund hinter der Wettfahrt erkennen. Er müsste überzeugt/ihm bewiesen werden, dass genau diese Personen geeignet sind, das Schwert zu schützen, und seiner Bestimmung zuzuführen. Kein Diebstahl (der Hort ist magisch gesichert), dazu fehlt ohnehin der geeignete, fähige SC.
Ein Kampf wäre in gar keinem Fall eine Option, aber da mache ich mir keine Gedanken (siehe unten).

Zwerge: Ja, das schrieb ich ja in Bezug auf die SC-Zwergin. Die wird nicht begeistert sein, aber auch sie weiß, wo ihre Grenzen liegen.
Thorwaler: Im Zuge meiner vielen und teilweisen umfassenden Umänderungen der Wettfahrt sind es bei mir albernische Kapitäne.
Ich bin mir sicher, dass die SC das nicht versuchen werden, einen irgendwie gearteten Angriff zu machen. Ich kenne diese Spieler, das machen die nicht. Schon gar nicht bei Apep, der natürlich vorher angemessen erwähnt und eingeführt werden wird als DIE drachische Institution in den Drachensteinen. Ein Kaiserdrache. Schon als Spieler wissen die, in welcher Kategorie so etwas rangiert, auch ohne dass es sich um Apep oder Shafir handelt.

Im Moment sehe ich den Besuch beim Hort eher als reines Ding für die eigene Mannschaft: der andere Kapitän glaubt entweder, die richtige Waffe zu haben, oder dass sie in jedem Fall schon lange weg ist.
Auch wenn ein gemeinsamer Besuch im Hort vielleicht auch was hat. Da müsste ich mal drüber nachdenken.

Sonnenpriester
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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Sonnenpriester » 29.11.2018, 12:14

Na dann ist ja gut :-D

Wenn beide Kapitäne bei Apep aufkreuzen könnte man eine Art mündlichen Wettstreit veranstalten, bei dem Phileasson (in diesem Fall vielleicht gespielt von den Helden) ein Geschichtenwettbewerb mit Beorn liefern muss um Apep zu erheitern. Ihm quasi über ihre vorherigen Heldentaten der Wettfahrt Geschichten zu erzählen.

Jetzt kommt es natürlich auf Apeps Geschmack an, könnte dann aber sogar eine Lücke füllen. Also was Beorn in der Zeit gemacht hat als die Helden den Sairan Hokke geholfen haben. Die Beschaffung der elfischen Ringe aus dem Totenmoor ist sicher eine gute Geschichte, die die Helden erstmal toppen müssen. So fragen sich die Helden auch nicht mehr was Beorn zu der Zeit für eine Aufgabe lösen musste.

Eine Frage zu Apep stellt sich mir allerdings. Kann er Pardona in Gestalt Lenyas entdecken? Wenn ja, wie reagiert er?

Schattenkatze
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Re: Largala'hen und Selflanatil

Beitrag von Schattenkatze » 29.11.2018, 12:26

Eine an sich gute Frage (in erinnere mich, dass im Roman Apep und Pardona kurz Kontakt hatten), aber auch hier komme ich mit meinen Änderungen um das Problem ein bisschen herum: Pardona wird bei mir nicht persönlich begleiten, sondern einen Stellvertreter schicken, der dann auch nicht den Geweihten mimt.
Nun könnte der natürlich entdeckt werden, wenn/falls denn die andere Mannschaft da auch zum Hort kommt, und nicht sich vorher auf den Weg macht in der Überzeugung, sie hätten schon alles, was es zu haben gibt.

Woltgar Bodiak
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Selflanatil und Apep als Abschluss-Highlight

Beitrag von Woltgar Bodiak » 18.06.2019, 07:57

Hallo,
ich würde mich freuen, von euch ein paar Einschätzungen zu meinen Plänen für ein (halbwegs) episches Ende der Suche nach Selflanatil zu bekommen, bei dem am Episoden-Ende ein echter Höhepunkt stehen kann. Den Entwurf für meine entsprechende Vignette habe ich hier unten mit in diesen Post reinkopiert.
Angeregt durch diese und andere Diskussionen hier im Forum, die Idee von User 'Freude' und den
37. Spielrundenbericht von Agrilac
(hier habe ich mich unter anderem schamlos 1:1 bei der Drachenszene mit Pardona bedient), denke ich über folgende Finalvariante nach.

Vorüberlegungen/Vorgeschichte:
- Den Auftrag Selflanatil zu finden erhält Shaya von RONdra in einem plötzlichen Gewiter inmitten der Festumer Warenschau.
- Lailath hat sich den Helden meiner Spielrunde noch in Ysilia zu erkennen gegeben, da sie ja durch ihren Sikaryan-Diebstahl bereits um die Gesinnung und den Auftrag von Phileassons Otta weiß. Sie ist (vorerst gedulteter) Reisebegleiter.
- Bei mir ist es ein Pakt zwischen Rondra, Apep und Erm'Sen, der Selflanatil durch die Gewitter RONdras vor einem Zugriff durch andere Drachen (insbesondere Lessankan, Isladir und anderem NAMenlosem Gefolge) schützt. Entsprechend habe ich den Tod des Drachen Yofune zeitlich kurz nach Ankunft Erm'Sens im Tal verlegt.
- Die RONdrastatue in Burg Sturmhaupt ist bei mir so eine Art 'RONdras göttlicher Blitzgenerator' mit Auslöser 'Drache nähert sich Tal'. (Das kam bei meiner Gruppe in der letzten Spielsitzung überraschend gut an. Keine Bemerkung á la 'Rondra braucht einen Generator?' :lol: )
- Entsprechend sorgt sich der Vogt des Tals der Türme um RONdras Schutz, sollte Selflanatil aus dem Tal herausgebracht werden (Ich plane, RONdra als Dank für's "kurze Aufbewahren Selflanatils" den Drachenschutz solange auftrecht erhalten zu lassen, wie ihr Schrein auf Burg Sturmhaupt gepflegt und geehrt wird. Das muss meine Spielrunde aber noch ggf. herausfinden)

Aber nun endlich zu Apeps Auftritt.

Vignette Entwurf:

Nachdem die Heldentruppe mit Selflanatil das Tal der Türme durch den östlichen Talausgang hinter sich gelassen hat, führen sie ihre Pherde zunächst weiter auf einem einigermaßen gangbaren Pfad über die Bergrücken der Drachensteine gen Osten.

Eure ganze Ottajasko geht unwillkürlich in die Knie, als unvermittelt und ohne Vorwarnung eine gewaltige Stimme in euren Köpfen widerhallt. „Ihr wagt es, ohne meine Erlaubnis, mein Reich zu betreten?“

Nun flirrt die Silhouette des nahegelegenen Bergkamms zu eurer rechten. Die zuvor weißen, schneebedeckten Gipfel flimmern kurz und werden dann rotgolden, wie bei einem Sonnenuntergang. Was zuvor aussah wie Berggipfel in der Ferne wird nun zu den Rückenzacken eines gigantischen Drachen von wohl fast 30 Schritt Körperlänge, der einige hundert Schritt von euch entfernt auf einem Bergkamm thront. Allein der Kopf ist fast so groß wie ein kleines Haus, gekrönt von 2 gewaltigen, 3 Schritt langen spitzen Hörnern und zahlreichen Nebenhörnern.
Das mit mehreren Reihen nadelscharfer Zähne gespickte Maul ist Kutschgroß. Jeder der mehrere Hundert nadelspitzer Zähne so lang wie ein Kurzschwert. Aus den Nüstern des Drachen strömt beim Ausatmen weißlicher Rauch.
Jeder der beiden Flügel, die der Drache nun zum kurzen Flug ausbreitet, hat eine Spannweite von sicher 20 Schritt. Mit einem dere-erschütternden Donnern landet der rotgolden geschuppte Drache etwa 50 Schritt vor euch, richtet sich auf seinen kräftigen Hinterbeinen auf und mustert euch von oben herab mit kaltem Blick aus seinen goldenen Augen mit senkrechter schwarzer Schlitzpupille.

Lailath wirft sich vor dem Drachen mit ausgebreiteten Armen flach auf den Boden und fängt mit zittriger Stimme auf Isdiria an, merkwürdig altertümlich klingende Lobpreisungen ‚Des großen Drachen Pyr‘ zu rezitieren.
(Falls Beorns Truppe noch bei den Helden ist: Lenya bricht offenbar vor Schreck oder Angst bewusstlos zusammen und wird vom Firnelfen Galayne im Niedersinken aufgefangen. (Anmerkung Hintergrund: Pardona lässt ihre Fernkontrolle über Lenyas Körper fallen, um ohne Ablenkung in ihrer Tiergestalt als weißer 'Silberdrache' agieren zu können.)
(Heldenreaktionen abwarten)

„Ihr habt Glück, dass derzeit kein von Mensch oder Zwerg getöteter Drache zu sühnen ist. Noch immer gilt mein Wort: 100 Leben von Mensch oder Angroschim für ein Drachenleben“.
Dann legt der Kaiserdrache sein Haupt ganz leicht schräg und sein Blick gleitet langsam zum Träger von Selflanatil: „Glaubt ihr wahrhaftig, dass ihr ein Schwert von so großer Macht vor mir verstecken könnt? Das Schwert, das ihr der Alveransleuin, der Muttergemahlin des großen Farmerlor aus meinem „Tal von Yofunes Verderben“ geraubt habt?"
(Heldenreaktionen)

"Sobald ihr mir das elfische Artefakt ausgehändigt habt, habt ihr mein Wort, mein Reich unbeschadet verlassen und eures Weges ziehen zu dürfen. Dann könnt ihr überall in euren Landen künden von der Macht aber auch von der Gnade Apeps des Ewigen, des Herrschers der Drachensteine, Herr über alle Drachen.“

Bei einer Weigerung der Helden, Selflanatil auszuhändigen, fühlt ihr nur so etwas Ähnliches wie Belustigung, die von einem zunächst leichten, allmählich zunehmenden Hungergefühl überlagert wird.

Option1: Die Helden verhandeln, erklären, dass sie auf RONdras Weisung Selflanatil geborgen haben und erklären ihre göttliche Queste.
Apep kann mittels seiner mächtigen Beherrschungsmagie den Wahrheitsgehalt der Heldengeschichte prüfen.
Ggf. bieten sie die magische Hochelfenstatuette aus dem Yslisee als Tausch oder ein anderes Hochelfenartefakt aus dem Himmelsturm.

Option2: Wiederstrebend legt ihr Selflanatil vor dem rotgolden Geschuppten nieder.
Kaum habt ihr euch wieder ein paar Schritte zurückgezogen, fängt das Schwert von selbst an zu schweben.

In diesem Augenblick materialisiert sich ein weiterer, fast ebenso großer hell goldener Drache im freien Sturzflug direkt oberhalb von Apeps rotgoldenem Rücken.
Die scharfen Klauen des neu aufgetauchten Drachens reißen eine leichte Wunde in den Rücken Apeps. Glühend heißes Drachenblut schießt hervor. Wo es auf das Granitgestein spritzt, bringt es das Gestein kurz zum Schmelzen, ehe das Granit schnell abkühlend wieder erstarrt.
„Lessankan, mein Sohn, du wagst es, mich in meinem eigenen Reich zu belästigen?“
Eine gewaltige Welle von Enttäuschung und Ärger überflutet eure Gedanken während Apeps rotgolden geschuppter Leib herumfährt und sich kraftvoll vom Boden abstößt. Die gewaltigen Sturmböen, die das Schlagen der Drachenflügel hervorrufen, reißen euch von den Beinen, wenn euch nicht eine Gewandheitsprobe mit mindestens 10 übriggebliebenen Punkten gelingt.
Das ehedem schwebende Schwert fällt klirrend kurz vor euch zurück auf den Boden so dass die Klauen des hellgoldenen Drachen im Vorbeiflug ins Leere greifen, statt sich das Schwert zu schnappen.
(Heldenreaktionen)

Der weiße Silberdrache
[Anmerkung: Pardona hat die Kontrolle über Lenya kurz abgelegt, um in ihrer Drachengestalt das Schwert Selflanatil doch noch zu erlangen. (Anmerkung: Der silberner Drache wurde von den Helden schon zuvor während des Karentrecks nahe des Bornwaldes gesehen)]
Aus den Augenwinkel nehmt ihr wahr, wie sich in diesem Moment auf einem 2 Meilen entfernten Bergkamm zu eurer linken ein - im Vergleich zu den beiden Drachen direkt über euch sehr viel kleinerer, silbrig-weißer Drachen niederlässt und offenbar in eure Richtung starrt. Auch Apep hat sofort diesen dritten Drachen erspürt. Schlagartig ändern sich die Gedankenbilder in eurem Kopf.
Noch während Apep sich im Kampf herumwirft, seht ihr in euren Köpfen die nun scheinbar wenig kontrollierten Bilder von Apes Gedanken. Er stellte sich vor, seine Kiefer um den silbrig-weiß geschuppten Hals des kleineren Drachen zu eurer linken zu schließen [, um seine Macht- und Herrschaftsansprüche zu untermauern,] verbunden mit heftiger sexueller Begierde. „Tochter des Pyr, bist du endlich gekommen, dich mir voll und gänzlich zu unterwerfen?“
Doch schon sind Apeps Gedanken wieder vom Kampf mit seinem Sohn Lessankan gefangen. Immer weiter schrauben sich die beiden rötlichen und goldenen Kaiserdrachen in heftigem Kampf hoch in den Himmel.
(Heldenreaktionen)

Der silberweiße Drache in der Ferne scheint den Kampf der beiden Kaiserdrachen interessiert zu beobachten.
Immer weiter entfernen sich die Kaiserdrachen von euch, während sie sich in einem brutalen Gefecht mit ihren gewaltigen Klauen, mit Bissen und mit magischen Detonationen erbittert bekämpfen.
Die Leiber der Drachen verkeilen sich ineinander, nehmen sich gegenseitig den Raum, ihre Flügel auszubreiten. So taumeln, trudeln so abwärts gen Dere um kurz in einem nahen Seitental zu verschwinden. In diesem Moment erhebt sich der silberweiße Drache und kommt in hohem Tempo auf euch zugeflogen.
(Heldenreaktionen)

Etwa eine Meile bevor er euch erreicht, schießt Apep plötzlich wieder aus dem Tal herauf, wendet elegant kurz vor dem weißen Drachen – hoch in der Luft zu seiner vollen Größe aufgerichtet, und umschlingt den deutlich kleineren weißen Dachen. Kopf und Klauen des weißen Drachen stoßen vor und versuchen, in den Hals Apeps hineinzuschlagen. Doch der rotgoldene Riese schüttelt den weißen Drachen mit Leichtigkeit ab. Daraufhin dreht der Weiße in einem engen Salto schnell nach Norden ab, dicht gefolgt von Apep. Binnen Sekunden sind die beiden Drachen in den Wolken verschwunden. Aus dem entfernten Tal seht ihr nun auch den hellgoldenen Drachen wieder hinauf in eben jene Wolken stürmen, in denen Apep und der weiße Drache gerade verschwunden sind. Vor euren Augen verborgen muss in der weiten Ferne ein furchtbarer Kampf der drei Drachen toben.
Doch um euch herum liegt eine unheimliche Stille über den Bergen und Tälern. Kein Vogel, kein Insekt, überhaupt kein Tier ist zu sehen oder wagt es, auch nur das geringste Geräusch zu machen.
(Heldenreaktionen)

Das Ganze hinterlegt mit der Musik von zuerst 'Colossal Revenge - Gothic Storm' und danach in einer Endlosschleife 'Prepare for the End - Epic Action & Adventure 7'

Als Bild projeziere ich dabei das Drachenbild von Caryad (aus Drachendämmerung, Seite 91), bei dem ich am PC das Größenverhältnis Dache/Mensch dramatisiert habe, indem die Menschenfigur noch kleiner dargestellt wird.

Seht ihr Fehler, Schwächen oder Potential bei dieser Variante von Apeps Auftritt? Andere Bemerkungen?
Vielen Dank für jeden Beitrag.

Viele Grüße
Stefan

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