[Auf der Spur des Wolfes] Informationen zum Tal der Türme

Diskussionen über die Questen und Hintergründe der Phileasson-Saga.
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Jonathan
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[Auf der Spur des Wolfes] Informationen zum Tal der Türme

Beitrag von Jonathan » 17.04.2009, 22:16

Hallo liebe Leute,

vielleicht hat bis morgen abend ja von Euch noch jemand eine Idee:

Ich waelze hier zig Buecher, Quellen etc und bin dabei auf der Suche nach einer Moeglichkeit
meine Helden auf das Tal der Tuerme stossen zu lassen... zumindest die theoretische!

Warum?
Sehr zu meinem Schrecken habe ich gerade in "Unter der Daemonenkrone"(S.113) gelesen das das Tal der Tuerme ja erst von den Phileassonschen' Thorwallern 'wiederentdeckt' wurde, woraufhin verschiedene Gesandtenschaften dorthin unterwegs waren.

Jedenfalls habe ich jetzt probleme mit meiner Aventurien-Linie (die ich eigentlich schon ganz gern recht nah am offiziellen baue) weil ich meinem Weidener
schon (Heraldik-) Wissen ueber die Vogtei Nissingen gegeben habe - die ja aber im Prinzip erst nach den Thorwallern zu Vogtei wird....

Die Henne-und-Ei Geschichte jetzt mal aussen vor -
Wenn die Helden von Ysilia aus Richtung Drachensteine ziehen, wie zum Geier lotst man die Bande zum Tal der Tuerme, das ja an Vallusa naeher liegt als an Ysilia?

Irgendwelche Ideen (ausser 3 Wochen lang durchs drachenverseuchte Gebirge zu stolpern)???

Ratlose Gruesse
-Jonathan

phil
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Beitrag von phil » 18.04.2009, 09:28

Hallo,

dass das Tal der Türme erst durch die Phileasson-Expedition wiederentdeckt wurde, ist mir neu... scheint mir auch nicht ganz zu den Informationen im Abenteuer zu passen: Zum einen ist ja da vom Vogt in Nissingen die Rede, was doch dafür spricht, dass die Vogtei schon damals zu Weiden gehört. Außerdem heißt es in der Beschreibung des Dorfs Glauten, dass die dort hergestellte Wolle "über die Grenzen der Drachensteine hinaus bekannt" ist. Insofern würd ich sagen, in Vergessenheit geraten ist das Tal durchaus (zumal gerade die Leute in Ysilia mit dem Wiederaufbau ihrer Stadt wohl auch so beschäftigt sind, dass keiner auf die Idee käme, mal eben zu gucken, ob die alte Pass-Straße noch begehbar ist...), aber von einer Wiederentdeckung würde ich nicht sprechen.

Aber gut, zum Problem, wie die Helden ins Tal zu lotsen sind: In meiner Gruppe lief das ganze so, dass die Expedition, sobald sie den Hinweis auf die Drachensteine (vom Fels am Duellplatz) hatten, einfach mal losgezogen ist - immerhin hatte die Tsa-Geweihte in Ysilia einen Hinweis auf die alte Pass-Straße parat (wenn auch keine Ahnung, wo die hinführte). Laut 'Rauhes Land im hohen Norden' ('Die Drachensteine', S. 110) gibts ja zwei Wege durch die Drachensteine, das Ornaldsjoch (weiter westlich, glaub ich) und das Raulsjoch (besagte alte Pass-Straße, beginnt hinter Perainefurten und führt nach Irberod, von Ysilia über die Ebelried zu erreichen). Zugegeben, die Quellenlage ist ein bisschen dürftig, aber so hab ich's mir damals zusammengereimt ;-).

Die ein oder andere Wolfszeichnung ließ die Helden dann auch glauben, dass sie sich noch auf Erm Sens Spur befanden - entscheidend war dann die Begegnung mit den Hirten aus Gerlara. Die waren (nach anfänglichem Erstaunen) recht freundlich und haben den Helden, die einen recht hilfsbedürftigen Eindruck machten, dann den Weg ins Tal beschrieben (die Überraschung, als da plötzlich von einem Tal mit gleich vier Dörfern die Rede war, war wirklich schön :-)). Insgesamt hat die Expedition von Ysilia bis ins Tal der Türme eine knappe Woche gebraucht, wenn ich mich recht entsinne - sie haben sich aber auch schön an die Straße gehalten.

Keine Ahnung, ob das alles dicht am offiziellen Aventurien war, aber so hab ich's damals gelöst - hoffe, du kannst damit was anfangen!

Gruß
Philipp

Jonathan
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Beitrag von Jonathan » 19.04.2009, 00:33

Hi Phil,
so... nachdem ich noch Aufschub fuer mein Problem bekommen habe (pah, ein 3-Spieler Einschubabenteuer), hier noch ein paar Diskussionen dazu:

Zum Woll-Export-Problem:
Diese Aussage ist nur in dem Sammelband (90) auf Seite 78 hinterlegt, in 'Spur des Wolfes' aber nicht, sodass ich annehme, dass hier wirklich bei der Ueberarbeitung
in den Weiden/Tobrien,... SHs Nachgeschlagen wurde die ja zum Teil schon in den Anfang der BK hineinreichen...

Woher genau die Infos zu dem Text aus 'Unter der Daemonenkrone' stammen weiss ich nicht,
es passt aber alles so ins Bild.

(Voellig fehl am Platz sind mMn. im Sammelband auch die Aussage zu KGIA und Opferzeremonien der Talbewohner etc. - das ist doch hier einfach nur schwachfug,
von der KGIA hat so ein fernes kleines Dorf, das nur 'sehr selten Besucher von jenseits der Berge' bekommt gar keine Ahnung)

Gruesse
-Jonathan

phil
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Beitrag von phil » 20.04.2009, 17:34

Mmh, da ist wohl ein wenig Retconning betrieben worden... Aber wenn du deinem einen Held schon Informationen über die Vogtei gegeben hast, ist die Sache doch klar, oder nicht?

Die Angst vorm KGIA halte ich auch für blödsinnig - davon weiß Alrik aus Gerlara nix. Aber die Geheimhaltung der Opferplätze Fremden gegenüber aus Angst vor der Praios-Kirche macht meiner Meinung nach durchaus Sinn, denn dass die Diener des Herrn Praios gegen irgendwelche dubiosen lokalen Tierkulte mit aller Härte vorgehen würden, ist wohl jedem klar.

Trotzdem waren die Bewohner von "meinem" Tal der Türme alles in allem sehr freundlich, was nach dem Aufenthalt in Ysilia für die Stimmung in der Gruppe auch dringend nötig war ;-).

Abdul al mazar
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Beitrag von Abdul al mazar » 30.08.2009, 06:58

Wieso nicht einfach die Beni Geraut Schie das Schwert spüren lassen. Irgendeinen Grund muß es ja haben, daß sie Erm Sen immer wieder gefunden haben. Die Helden folgen der Dame ins Tal und sind dann doch recht erstaunt, dort inmitten der Drachensteine Menschen zu finden.

Ist bei dir eventuell ein bißchen spät.

Jonathan
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Beitrag von Jonathan » 30.08.2009, 21:26

Joa. Ein bisschen... 'Die Dame' hat Ihnen erst nach der Bergung das Schwert wegverhandelt... bevor es weg-gemagiert wurde...
davor war das immer nur ein hin und wieder bedrohlicher Schatten der Ihnen eine 'sorgenfreien Aufstieg ins Gebirge' O-Ton meine Leute - verbaut hat.

Hehe.

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