[G7] Überleitung aus der Phileasson Saga

Diskussionen über die Questen und Hintergründe der Phileasson-Saga.
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BelginEichenstamm
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[G7] Überleitung aus der Phileasson Saga

Beitrag von BelginEichenstamm » 16.07.2014, 11:42

Moin!

Wir sind mit unserer Gruppe gerade in Jergan notgelandet während den Namenlosen Tagen, haben die in den Vignetten beschriebenen Namenlosen Priester beseitigt und machen uns jetzt weiter auf.
Da ich die Philly schon sehr früh in die G7 überleiten werde (meine Helden erhalten von den Wüstenelfen nach Beorns verschwinden das magische Schiff und machen sich direkt auf zu den Inseln im Nebel), werden sie nach dem Kampf gegen die Seeschlange auf Rakorium und Raidri treffen, mit denen zusammen die kombinierte noch inaktive PdG erkunden und dann in den Krieg der Magier gerissen. Einzige Änderung dort: Die Helden werden einem projezierten Bild von Fenvarien begegnen, der aus der Zukunft zu den Helden spricht und sie dazu bringt das Kristallherz zu vernichten. Somit spielt Fenvarien eine wichtige Rolle und ihn zu Retten bleibt unerlässlich. Denn wenn die Helden ihn nicht befreien, wird er nicht aus der Zukunft zu ihnen gesprochen haben können und sie hätten nichts über Borbarads List erfahren. Ein Zeitreise Dilemma wie es in meiner Gruppe definitiv Anklang finden wird.

Danach schließe ich normal Die Suche nach dem Kelch an.

Im Anschluß daran habe ich allerdings geplant den Bettler-Treck der sich bei zweimaliger Leitung immer als nervenaufreibend und wenig befriedigend rausgestellt hat (wie in einer Serie mit geiler Storyline in der dann wieder zwei Folgen Standard Fälle kommen die zwar cool, aber nicht Plot relevant sind), will ich diesen ganz Streichen und als nächste Queste SuS einbauen.

Die Idee dazu ist, keine weiteren NPC´s einzuführen. Ich möchte die Prophezeiung umtexten, sodass die Helden in Richtung der Gor getrieben werden (noch nicht hinein!!) und eigentlich Fasar als Ziel haben. Da werde ich Liscom als Anknüpfpunkt nutzen, sprich in der Prophezeiung ihn als Ziel benennen, die Helden werden sie Suche dementsprechend in Fasar beginnen wollen.

Auf dem Weg an Gor vorbei zieht der Nebel auf, Heulen, Dharai. Im Tumult wird Shaya entführt. Ohne diese kann die Wettfahrt nicht weiter gehen, also hinterher.

Nun zu meiner wichtigsten Frage:
Ich habe vor Ynu, den ich eh als sehr sehr kalt dargestellt habe und der immer wieder mit überraschendem Wissen auftrumpfte, als Ersatz für Bukhar zu nutzen. Sprich der ruhige, ständig bekiffte Moha der die Gruppe seit Beginn begleitet ist niemand geringeres als Teclador.
Im Finale von SuS wird Teclador dann das Sphärenportal (nachdem Liscom tot ist) umprogrammieren und den Helden so ermöglichen direkt nach Yiyimris zu gelangen. Dort Abduls Untersuchungen finden zu lassen, die sich anders als im Original nicht nur mit dem Namenlosen, sondern auch mit Borbarad befassen (evtl. Ausschnitte aus den Prophezeiungen).

Danach wie gesagt nach Tie'Shianna, Orima treffen, Inseln im Nebel in all ihrer Genialität, Fenvarien befreien und diesen hoffentlich dazu bringen, in die Vergangenheit zu reisen ;-)

Pardona lernen sie so auch schon vor GG als Gegenspielerin kennen.

Nach der Philly haben die Charaktere dann Zeit das alles zu verdauen, sich etwas auszuruhen, zu lernen etc. um dann direkt im Anschluß das Wiedersehen mit Liscom einzuleiten.




Was haltet ihr von der, doch sehr großen, Umstrukturierung der Saga? Über jede Kritik bin ich glücklich :)

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Gustav
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Beitrag von Gustav » 18.07.2014, 07:02

Hallo!

Das sind ein paar sehr gute Ideen!
Ich selbst habe auch SuS zwischen sechstem und siebtem Abenteuer eingebaut, was sehr gut funktioniert hat. Allerdings nicht als Teil der Saga, sondern tatsächlich als Halbzeit.
Das Zeitparadoxon, den Auftritt Tecladors als Ynu, und die Art der Überleitung direkt zu den Inseln gefällt mir alles sehr gut und ist sehr stimmig! Ich denke das kann man alles getrost so machen.
Verwebt die beiden Kampagnen eben sehr stark miteinander. Wenn man dann danach nicht mehr dazu kommt die G7 mit der Gruppe zu spielen, liegen einige roten Fäden lose in der Luft, was natürlich etwas schade ist, wenn man die Kampagne eigentlich abgeschlossen hat, aber so viel noch offen ist.

AlmadanerJones
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Beitrag von AlmadanerJones » 13.10.2014, 22:09

der Thread ist zwar schon etwas älter, aber nachdem du das ja relativ langfristig aufziehst vielleicht noch nicht zu spät:

Coole Ideen – kann ich mir gut vorstellen, dass das funktioniert!

Ich hatte anfangs auch vor, mit den Helden in die Borbaradkampagne zu gehen, und wollte das in die Saga einknüpfen. Dann war mir das aber doch etwas zu weit vorausgeplant und ungewiss ob wir mit denselben Helden noch dazu kommen würden, die Kampagne zu spielen. Zudem finde ich es aus Spielersicht schon recht fordernd, die ganzen Zusammenhänge und Hintergrundinformationen der Saga richtig einzuordnen. Ich denke ich hätte meine Leute damit überfordert, wenn da auf einmal auch noch Borbarad mitmischt.

Ich habe mir in der Planung auch ein paar Gedanken zu möglichen Verknüpfungspunkten gemacht (allerdings allesamt ziemlich unausgegoren):

* H’Rezxem birgt ein Geheimnis, das Liscom für seine finale Beschwörung benötigt (irgendein Satinav-Dings?). Die Helden bekommen im Tal das „Ding“ in die Finger, müssen es aber letztlich gegen die Taubralir eintauschen. Damit spielen sie es indirekt Liscom in die Finger. In Dragenfeld finden sie es Jahre später wieder, und erkennen ihren „Fehler“.
* Auf den Äußeren Inseln treffen die Helden auf eine hochelfische Reinkarnation der Zauberzwillinge.
* Prophezeiungen in Fasar einbauen
* nach der Saga zeigt ein philosophisch orientierter Borbaradianerzirkel Interesse an den Aufzeichnungen Ometheons und seiner Freiheitsphilosophie. Sie sehen in den Helden Brüder im Geiste, die sie für Ihre Ideen gewinnen können.
* irgendwo (ich glaube hier oder im dsa4-Forum) wurde eine Verknüpfung zur G7 über den Kessel der Urkräfte vorgeschlagen. Pardona braucht den Kessel in Aventurien und macht einen Deal mit dem Schlangenkönig – müsste man nochmal nachlesen, wie das genau eingebaut wurde.

Wie gesagt: ziemlich unausgegoren das Ganze, aber vielleicht gibt dir das ja ein paar Impulse… ;-)

BelginEichenstamm
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Beitrag von BelginEichenstamm » 16.03.2015, 08:43

Kurzes Update für alle die es evtl. noch interessiert:

Das Zwischenschieben vom Krieg der Magier und SuS hat extrem gut funktioniert. Durch KdM und das dortige Vorkommen der Zeichen habe ich ein Grundverständnis dafür schaffen können was Borbarad ist (tatsächlich nicht das reine Böse, sondern eine Medaille einer sehr komplexen Philosophie).
Der WOW Effekt als Ynu, den sie ja schon ewig kannten, sich plötzlich als Teclador zu erkennen gibt war unbeschreiblich. Out Time sicherlich 5-10 Minuten Pause mit offenen Mündern. Dann wurde rekapituliert, ob es meinerseits dabei nicht irgendwann Fehler gab (Eigenheit meiner Gruppe), um festzustellen, dass jede Beschreibung und Handlung durchweg konsistent war. Mit der Plotwende konnte ich auch den Spieler der all die Abenteuer schon gespielt hat vom Stuhl fallen lassen ;-)

Die Überleitung von Tie Shianna in der Khom zu den Inseln hat den Spielern sehr gut gefallen. Die Wüstenelfen haben kurzerhand in einem alten elfischen Ritual, wie es Tie Shianna üblich war (siehe Buch), Pferde aus den Inseln herbei gerufen die sie sicher durch die Wüste bis an die Westküste gebracht haben. Von dort ging es dann mit Traubralir, welches Uridiel hütete und den Helden übergab, in die Inseln.

Die habe ich dann über viele viele Abende (knapp 10 Abende á 6 Stunden) ausgedehnt. Die Elfengeschichte wurde komplett miterlebt (beinahe jedes Kapitel aus LuT).
Einer meiner Spieler hat an zwei Abenden die Leitung übernommen da er den Roman vom Fall Tie Shiannas gelesen hat. Dazu hat er ein geniales Planspiel über den Einfluss den die Helden über 10 Jahre hinweg auf die Belagerung der Stadt nehmen können geschaffen und das Ganze mit kleinen Handouts für alle Spieler, was sie in der Zeit im Detail machen ausgeschmückt.
(Falls Interesse besteht kann ich das sicherlich zur Verfügung stellen).

Nach all den Ereignissen haben die Spieler (jetzt die gesamte Geschichte der Elfen kennend) recht fix den alten Weisen gefunden und sich mit Beorn verbündet.
Dieser hat Ihnen, als weiterer Teil meiner Umstrukturierung, die Geschichte mit Pardona anvertraut und sein Scheitern gebeichtet. Seine Zeit in den Insel hat ihm gezeigt, wie viel Angst er eig. vor dieser Frau hat, und dass er ohne die Unterstützung Phillys niemals die Inseln wird verlassen können.
Ab jetzt gehen die beiden Gruppen also Hand in Hand weiter. Daher werden bei mir die Questen 11&12 auch abgekürzt. Das Finale auf den Inseln wird bei mir ähnlich wie bei Gerrit mit einer Zweiteilung der Handlung gespielt. Ich habe die Möglichkeit die Gruppe in wechselnden Besatzungen (wir sind 7 Spieler), in zwei Räume zu trennen. Die einen behandeln das Ritual während die andere Gruppe den Kampf der Elfen mit den Echsen in einem "Risiko" Spiel ausfechten muss. Da der Risiko Teil deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt wird die Ritual Gruppe mit einem abgewandelten Einstein-Rätsel beschäftigt, für welches sie sich die Informationen aus Fließtext herausziehen müssen.

Nach all der nervenzerreißenden Epik erscheinen viele Kleinigkeiten die noch passieren sollen als zu nebensächlich. Ich möchte nach dem epischen Finale in den Inseln keine Down Phase mehr, sondern mit Hochspannung und im Hetztempo zum letzten Kampf zwischen Pardona und Niamh. Beorn wird dabei allerdings nicht umkommen, sondern sich als reicher Mann zur Ruhe setzen (was in der G7 bei der Suche nach Unterstützung nochmal sehr wichtig wird).

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Beitrag von Gustav » 22.03.2015, 12:58

Wow, das liest sich alles wirklich sehr spannend. Immer wieder faszinierend zu lesen, wie viel unterschiedliche Geschichten und Abenteuer aus der Vorlage dieses einen Buches gemacht werden. Man könnte die Saga wohl viele Male auf unterschiedlichste Weise durchspielen... Gefällt mir!
Einer meiner Spieler hat an zwei Abenden die Leitung übernommen da er den Roman vom Fall Tie Shiannas gelesen hat. Dazu hat er ein geniales Planspiel über den Einfluss den die Helden über 10 Jahre hinweg auf die Belagerung der Stadt nehmen können geschaffen und das Ganze mit kleinen Handouts für alle Spieler, was sie in der Zeit im Detail machen ausgeschmückt.
(Falls Interesse besteht kann ich das sicherlich zur Verfügung stellen).
Bitte unbedingt Phil zur Verfügung stellen, der packt das dann in den Download-Bereich. Ich glaube viele hier würden sich sehr dafür interessieren diesen Teil der Saga noch etwas ausführlicher auszuspielen und mehr Material dafür zu haben. :)

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Beitrag von Tiyadan » 23.03.2015, 09:18

BelginEichenstamm hat geschrieben:Beorn wird dabei allerdings nicht umkommen, sondern sich als reicher Mann zur Ruhe setzen (was in der G7 bei der Suche nach Unterstützung nochmal sehr wichtig wird).
Beorn stirbt auch offiziell nicht, sondern gerät (wieder) in Pardonas Knechtschaft.
Er hat dann später in der Simyala-Trilogie noch einen Auftritt, der in deiner Variente wenig plausibel wäre.
Wenn eure Gruppe das aber eh niemals betreffen wird, kannst du das ruhig wie geplant handhaben. :wink:

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