[H'Rangas Kinder] Die namenlosen Tage

Diskussionen über die Questen und Hintergründe der Phileasson-Saga.
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Sonnenpriester
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[H'Rangas Kinder] Die namenlosen Tage

Beitrag von Sonnenpriester » 11.08.2016, 19:29

Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen, wie eure Gruppe die namenlosen Tage verbracht hat, bis es im Praios dann zum Treffen mit den Seeschlangen kommt.
Im Buch in der Zeittafel steht nur salopp: "In den nächsten Wochen kreuzt der Haijäger vor der Ostküste Maraskans".
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass selbst ein Kapitän Bacha während der Tage auf See bleibt oder?

Hier bietet es sich vielleicht an ein kleines (dämonisches?) Intermezzo ein zu flechten, was evtl mit späteren Ereignissen um Borbarad auf
Maraskan in Verbindung gebracht werden kann ... oder einfach eine Gruselgeschichte war werden zu lassen.

Was hat eure Gruppe in der Zeit getan?

Ich bin gespannt ;-)

Sonnenpriester
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Beitrag von Sonnenpriester » 12.08.2016, 10:29

Mir ist gerade aufgefallen, dass in den Vignetten bereits ein kleines Szenario rund um einen namenlosen Kult existiert, der sich in Jergan aufhält. Eine nette Idee, wenn auch etwas abgedroschen (zumindest für unsere Spieler, da so etwas schon einmal während der Tage passiert ist).

Mir kam dann noch die Idee, dass es gerade in den Namenlosen Tagen Seeschlangen zu treffen deutlich leichter sein könnte. Wenn auch ungleich gefährlicher.
Das wäre also auch eine Überlegung wert ... was meint ihr?

Brandur
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Beitrag von Brandur » 17.08.2016, 23:13

Swafnir zum Gruße!

Ich habe mir auch schon überlegt, dass man die Namenlosen Tage auf jeden Fall thematisieren sollte. Schade, dass im Abenteuer nichts dazu steht.
Morakh hat im DSA-Forum schon einige Ideen präsentiert, die Dir vielleicht als Inspiration bezüglich der Stimmung und Ereignisse dienen können.

Kapitän Bacha und auch Phileasson werden vermutlich nicht so wahnsinnig sein, die Namenlosen Tage auf See zu verbringen, sondern sich irgendwo an der maraskanischen Küste einen sicheren Ort suchen, an dem sie die fünf Tage aussitzen. Anders sieht es aus, wenn die Begegnung mit den Seeschlangen schon vorher stattfindet und die Sturmvogel dabei stark beschädigt oder gar versenkt wird - dann wäre es sicherlich spannend, die Helden die Namenlosen Tage auf hoher See durchstehen zu lassen.

Die Frage, die sich mir schon immer gestellt hat, ist, wie stark der Einfluss des Namenlosen an diesen Tagen tatsächlich ist. Was für Schrecknisse kann er heraufbeschwören und welche Grenzen sind ihm gesetzt?

Eine grundlegende Idee könnte auch sein, dass die Helden sich für fünf Tage verbarrikadieren und gegen verschiedene Gefahren zur Wehr setzen müssen. Man könnte die Helden tagsüber verschiedene Aufgaben erledigen lassen, z.B. Material besorgen, Fallen bauen, die Gegend erkunden; nachts müssen sie dann Wache stehen, Feinde abwehren, die Befestigungsanlagen verteidigen etc.. Dabei sollte sich die Spannung mit jeder überstandenen Nacht erhöhen und in einer wirklich gefährlichen Begegnung kulminieren, bei der vielleicht einige der bedeutsameren NSCs sterben können (aber nicht müssen).

Ich werde Ende August vielleicht schon in den Genuss kommen, meine Gruppe mit den Namenlosen Tagen zu quälen. Dementsprechend werde ich meine Ideen hier posten, damit alle davon profitieren können.

Viele Grüße,
Brandur
Ich leite die Phileassonsaga (Spielzeit bisher: 186h). [Aug. 2019: Läuft immer noch!:D]
Momentan sind wir in Kapitel 5 - H'Rangas Kinder (Spielzeit bisher: 15h).
Hier gehts zum Spielbericht mit Kommentar!

Haldan
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Re: [H'Rangas Kinder] Die namenlosen Tage

Beitrag von Haldan » 25.10.2019, 11:10

Variante: Namenlose Tage auf See

Warum sollte man so verrückt sein, und die namenlosen Tage auf See zu verbringen?
Warum sollte man so verrückt sein, eine Seeschlange zu jagen?
Warum sollte man sich einem verruchten (verfluchten) Kapitän anschliessen, der bei jeder Fahrt ein paar Matrosen auf See zurückläßt?

Wann, wenn nicht in den Hrangar-Tagen, ist die Wahrscheinlichkeit am größten, auf eines dieser seltenen Meerungeheuer zu treffen?

Ausserdem ist Bacha (bei uns) ein von Rache zerfressener Kapitän, der fast alles opfern würde, um den Mocha zu erjagen. Er sieht, dass es immer schwerer wird, Haijäger für seine Boote anzuheuern und ergreift die Gelegenheit, in einer waghalsigen Fahrt seinem Erzfeind auf die Schliche zu kommen.

Folgerung:
Sowohl für Phileasson als auch für Bacha gehen das Risiko ein, gerade IN den namenlosen Tagen auf See zu fahren.

Protokoll der Namenlosen Tage - Sturmvogel:
1. Tag: Flaute, dichter Nebel und unerträglich Hitze machen der Mannschaft zu schaffen. Kompass spielt verrückt.
2. Tag: Nahrungsmittel und Wasser sind verdorben. Agressive Ratten machen sich über die Reste her.
3. Tag: Begegnung mit der Dekapus. Tote, Verletzte und Wahnsinnige.
4. Tag: Mannschaft am Ende. Meuterei. Männer gehen über Bord.
5. Tag: Sichtung der Seeschlangen. Ein Ungeheuer geht zum Angriff über.

Möglicher Ausgang:
A. Die Mannschaft der Sturmvogel kann sich gegen die Seeschlange behaupten. Die Seeschlange flieht, oder sinkt leblos auf den Meeresgrund. Einige Seeleute überleben den Kampf nicht. Die Sturmvogel schafft es schwer beschädigt nach Boran.
B. Die Sturmvogel wird zerstört. Die Seeschlange zieht ab. Leckgeschlagenes Schweineblut und verletzte Seeleute locken Haie an. Ein Kampf um einen Platz im letzten verbliebenen Beiboot entbrennt. Ein Großteil der Seeleute findet sein Ende. Die Überlebenden werden von einem Versorgungsschiff der Perlenmeerflotte aufgenommen.

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