[Sammelthread] Ueberlegungen und Fragen (Gen Norden)

Diskussionen über die Questen und Hintergründe der Phileasson-Saga.
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Schattenkatze
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[Sammelthread] Ueberlegungen und Fragen (Gen Norden)

Beitrag von Schattenkatze » 20.01.2018, 10:36

Ich möchte diesen einen Thread für auch meine zukünftigen zur Diskussionstellung meiner Überlegungen und spezifische Fragen nutzen.

Da es mir derzeitig gerade vorwiegend um die erste Aufgabe geht, habe ich deren Namen oben reingesetzt.


Ich habe in diesem Forum einige schöne Ideen und Ansätze gefunden, das eine oder andere meiner in einiger Umwandlung befindlichen großen Wettfahrt zu ändern. An ein paar Stellen drückt mich noch der Schuh, für die ich so recht noch keinen Ansatz gefunden habe.
Andere Dinge werde ich nach und nach anfragen, bzw. zur Diskussion stellen und hoffen, gute Ideen zu bekommen.


Zum einen sind es bei mir nicht zwei thorwalsche Kapitäne in offenen Drachenbooten, sondern Albernier mit Karavellen.
Dennoch: Im Original fahren 2 Knorren mit Ausrüstung nicht einmal eine Woche ab, bevor die schnelleren Drachenboote folgen, und die Knorren sind dennoch zuerst da.
Diese Knorren haben Ausrüstung für ein Überleben und Vorankommen im Eis dabei: Eissegler, Hundeschlitten und Hunde, Schneeschuhe, eine Menge haltbaren Proviant für Dutzende Personen, etc., und alles sehr fachmännisch auf die Region Eis ausgerichtet.
Woher haben Thorwaler Eissegler und Hundeschlitten samt Hunde so schnell bei der Hand, dass sie sie binnen weniger Tage, eventuell nur 1-2 (schließlich müssen sie vor den Drachenbooten da sein), an Bord von Schiffen gehen können? Überhaupt wird die ganze Spontanaktion außerordentlich fachmännisch vorbereitet (auch wenn ich bei mir die Zeit zwischen dem Streit und dem Start erhöhen werde, weil so eine Wettfahrt sich erst überlegt werden muss, statt sie sofort mit fertigen Eckdaten in den Raum zu stellen). Für meinen gesetzten Start in Albernia trifft es ebenso zu, dass Eissegler wie Hundeschlitten eigentlich unbekannt da sind als gängige Transportmittel.

Ich überlege zur Zeit, die Transportschiffe entweder an die 10 + Tage eher loszuschicken plus einige Tage davor zu setzen, alles zu besorgen und zu verstauen, oder gar keine Transportschiffe zu setzen, da bei Karavellen eigene Ausrüstung im Laderaum mitgenommen werden kann und es an jeder Mannschaft selber liegt, sich angemessen auszurüsten (sich selber drum zu kümmern ist mehr im Sinne einer Wettfahrt, als alles wohlüberlegt gestellt zu bekommen, zumal das auch teuer ist).

Bleibt dennoch die (zusätzliche) Frage: Wo kommen Eissegler und Schlitten samt Hunde her, so schnell, in ausreichender Menge, an einem Ort, an dem dies als Fortbewegungsmittel völlig unüblich ist?

Wie kann man dies erklären, außer da großzügig für "Plot lo vult" die Augen zuzudrücken?

Xolkar
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Beitrag von Xolkar » 01.02.2018, 11:59

Hallo Schattenkatze und willkommen im Forum!

Mich würde interessieren, wieso bei dir die Idee aufkam statt mit Thorwalern mit Alberniern + Karavellen loszuziehen? Das ist ein mir bislang noch nicht untergekommener Ansatz.


Ich fand die Original-Fassung der ersten Aufgabe extrem blöd, weil sie sehr sehr viele Logiklücken hat, die leider nicht bei der Frage nach der Reisezeit der Knorren enden (s. auch meinen Beitrag "MI - Logikbrüche, Neugestaltung des Anfangs DSA 4.1 - Ideen" hier im Forum).


Zu deinen Fragen:

Thorwaler sind kaltes Wetter gewöhnt, denn schließlich schneien Thorwal-Stadt und alle anderen Regionen von Thorwal jeden Winter kräftig ein. Daher wissen sie sicherlich, wie man sich gegen kaltes Wetter schützen kann, oder auch Hundeschlitten, da man in manchen Regionen sonst nicht weiter kommt. Für so unüblich halte ich die Hundeschlitten daher nicht.

Zum Startzeitpunkt der Saga sind die Hesinde-Dispute in der Thorwaler Magierakademie in vollem Gange. Daher kann man dort bspw. einen Magier aus Olport auftauchen lassen, der dank der Firnelfen in der Akademie viel Wissen über den hohen Norden, Eissegler, etc. hat. Welch besseres Zusammenspiel von Wind und Eis gibt es, als mit einem Eissegler zu fahren?

Wenn du mit der Vorbereitungszeit der Fahrt und der Fahrzeit der Knorren haderst, kannst du ja den oben genannten Olporter Magier nutzen, indem der einen Luft-Djinn ruft und der bringt die Nachricht nach Olport, dass von DORT die Knorren fahren sollen. Dort oben kennt man sich damit aus, was alles mitgenommen werden muss. Da der Luftdjinn sehr schnell ist und den direkten Weg nehmen kann, ist das eine gute Zeitersparnis.

Wenn du Karavellen einsetzt, die in ihrem Laderaum viel mitnehmen können, dann kannst du ja die Luftdjinn-Idee nutzen, um für die Karavellen in Olport Ausrüstung wie bspw. die Eissegler bereitlegen zu lassen.


Soweit erstmal!
Gruß
Xolkar

Schattenkatze
Beiträge: 6
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Beitrag von Schattenkatze » 01.02.2018, 16:42

Danke. :)

Das hat zwei einfache Gründe: Für Thorwaler kann ich mich nicht besonders erwärmen, Albernia und Albernia dagegen mag ich sehr (Albernia ist mit meine aventurische Lieblingsregion). Außerdem kennen zwei meiner Mitspieler die Saga schon (eine Spielerin hat sie damals vor 15 Jahren, als ich selber auch Spielerin war, komplett mitgespielt, ein anderer Spieler war etwa ab der zweiten der Hälfte dabei): Ich werde also das eine oder andere abändern.
Angefangen bei den Kapitänen und den verwendeten Schiffen (Karavellen), über Namensänderungen, über Änderungen der Aufgaben (ich werde einige weglassen und dafür andere hinein nehmen (u.a. um den Aspekt einer Wettfahrt per Schiff um den Titel König der Meere durch mehr Seefahrt-Aufgaben zu untermauern)), weiter über Änderung der Hintergründe der Prophezeiungen (denn die Simia-Idee, die hier ausführlich diskutiert wurde, hat mir sehr, sehr gut gefallen und werde ich auch übernehmen), bis hin zu diversen kleineren und größeren weiteren Änderungen (Pardona etwa wird nicht persönlich mitreisen, sondern jemanden schicken, der beim Beorn-Gegenstück getarnt mitreist).

Insgesamt Änderungen, die ich vornehme, um auch etwas Neues und Unerwartetes für die Spieler, die da noch Erinnerungen dran haben, einzubringen, aber auch Änderungen, die mir schlicht besser gefallen, oder aber, die nicht erklärbare Ereignisse plausibler zu gestalten. Wie eben das umfassende Vorhandensein von Eisseglern, Hundeschlitten, Schlittenhunde und Proviant samt zweier Schiffe und Mannschaften, das zu transportieren - innerhalb von vermutlich nur ein oder zwei Tagen.

In IBdN wird auf Hundeschlitten eingegangen, das liest sich so, als würde es südlicher als in den Nivesenlanden (auch, weil die als nivesische Einrichtung beschrieben werden) gar nicht geben. Die GA gibt immerhin an, dass Hundeschlitten nördlich von Trallop benutzt werden, und auch UdW hat immerhin einen Satz (S. 67), dass Nordthorwaler ohne ihre Schlittenhunde im Winter verloren wären.
Damit sind die zumindest in Nord-Thorwal tatsächlich bekannt und werden eingesetzt.

Was gut zu der Idee passt, die ich in einem anderen Forum erhalten habe, wie Du es ebenfalls vorschlägst, nämlich in Olport Winterausrüstung zu laden. Da gibt es eine firnelfische Siedlung, also tendenziell auch ein paar Eissegler, und in Nord-Thorwal liegt es auch, so dass Schlittenhunde und Hundeschlitten auch plausibel erhältlich sind.
Persönlich finde ich es besser, dass man sich auch bei der ersten Aufgabe selber ausrüsten und um alles kümmern muss, so, wie es im weiteren Verlauf ja auch geschieht.
Da die SC zu dem Zeitpunkt bereits einen Winter recht weit nördlich verbracht haben werden und damit auch erste Kenntnisse mit Schlittenhunden haben sollten (zumindest wird es in den Vor-AB die Möglichkeit dazu geben), können sie auch mit solcherlei Grundkenntnissen und dem Wissen darum voraussichtlich punkten.


Was mich zu einer anderen Ungereimtheit bringt: Mammut auf Schiff.
Nun ist ein Mammut auf einem Drachenschiff ein Unding, und auf einer Knorre (auch wenn sie Ende des des AB im Fließtext auf einmal als Koggen bezeichnet werden) nicht besser. Selbst eine Karavelle mit Frachtraum halte ich eher ungeeignet dafür.

Daher sind bisherige Kandidaten zur Abänderung: Es soll entweder ein wirklich junges (kleines) Jungtier sein, oder eine Trophäe. Lebend fangen ist an sich allerdings fordernder als tot schlagen.
Oder ich nehme ein anderes Tier und das entweder als kleines Jungtier, oder Trophäe eines erwachsenen Tieres: So ein Schlinger wäre schon fordernd (und das Tal der Echsen gehört zu den Aufgaben, die ich ersetzen werde).

Den von Dir genannten Thread hatte ich bereits gelesen, und da stehen auch gute Ideen drin (seit dem etwa überlege ich auch, eben einen Schlinger oder so statt des Mammuts zu nehmen, während ich die Idee einer nicht mitreisenden Pardona ganz unabhängig schon vorher hatte), bei ein paar weiteren kann es gut sein, dass ähnliche Ansätze auch verwenden werde. :)

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