[Romane] Nebelinseln (offensichtlich MI zu Inseln im Nebel)

Diskussionen über die Questen und Hintergründe der Phileasson-Saga.
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phil
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[Romane] Nebelinseln (offensichtlich MI zu Inseln im Nebel)

Beitrag von phil » 31.01.2022, 07:15

Hallo zusammen,

mittlerweile ist Band 10 der Romanreihe erschienen - und wie immer gibt es hier ein Plätzchen für Meinungsbekundungen und Diskussionen (ohne Rücksicht auf Spoiler!).

Ich habe etwas verspätet mit der Lektüre begonnen, und babybedingt schwankt mein Lesetempo derzeit recht stark... Daher bin ich bisher noch nicht wirklich über den Prolog hinausgekommen. Der haut mich diesmal eher nicht vom Hocker - die Episode aus Salarins Vergangenheit fühlt sich (bisher) recht belanglos an und ist für meinen Geschmack teilweise auch furchtbar klischeehaft fäntelalternd.

Aber gut, mal schauen, was der Hauptteil so bringt - ich freue mich, wie schon im Thread zum 9. Band geschrieben, sehr darauf, dass sich die beiden Ottajaskos endlich wieder begegnen und es einen gemeinsamen Spannungsbogen geben kann.

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Re: [Romane] Nebelinseln (offensichtlich MI zu Inseln im Nebel)

Beitrag von phil » 21.02.2022, 12:41

So, mittlerweile bin ich halb durch (und die Ottajaskos sind sich immer noch nicht begegnet, argh!) - also Zeit für mehr random thoughts (mit Spoilern)!
  • Phileassons Ankunft auf den Äußeren Inseln und die ersten Informationen zum Mythos des Städtezerstörers sind schön präsentiert. Hier lassen sich definitiv auch für den Spieltisch einige Vignetten zur Einführung der Insel-Mechaniken finden!
  • Puh, Eilifs Inkompetenz ist nicht mehr gut auszuhalten...
  • Die Bahalyr-Tie-Ins sind nett, wobei ich zugeben muss, dass ich mit der Sternenträger-Kampagne bisher sehr wenig zu tun hatte und vermutlich viel an mir vorbeigeht.
  • Die Episode in Gwandual (im Phileasson-Strang) ist wirklich lang, gleiches gilt für die zumindest anfänglich parallel ablaufende Belagerung Pwylls auf Beorns Seite. Nach wie vor sind die Inseln liebevoll dargestellt, aber viele Beschreibungen sind für meinen Geschmack zu langwierig - Shaya beim Putzen, gefolgt von einer Hieb-für-Hieb-Beschreibung eines Kampfes, gefühlt zehn detalliert beschriebene Analys-Zauber Tylstyrs... Vielleicht spricht da nur meine Ungeduld, bis die Handlungsfäden endlich zusammenlaufen, aber es wirkt arg gestreckt. Einige der eingefügten neuen Nebenhandlungen, z.B. Ohms Meeresangst, die er seit dem Charyb'Yzz-Altar hat, plätschern auch eher so vor sich hin (no pun intended).
  • Schön, dass der Reveal mit Salarin als Reinkarnation Adernaths so schnell klar ist und nicht als große "Überraschung" aufgebaut wird!
  • Puh, diese cringy Kuss-Szene...
  • Die Übersetzungsartefakte sind eine clevere Lösung, das lässt sich sicher auch gut am Spieltisch umsetzen.
Bisher bin ich unterm Strich leider ziemlich underwhelmed; mal sehen, was noch so kommt. Das Buch fühlt sich auch nach über 400 Seiten noch ziemlich nach Vorgeplänkel an - nicht nur die Handlung, sondern auch die Charaktere dümpeln so vor sich hin.

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